Kollaps

by Sabot Noir

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1.
Aufbruch 03:42
Schau dir diesen Staat an, und seine Gewalt. Was bringt er dir? Was er bringt er uns? Er setzt ein System durch mit Waffengewalt, ein System das auf Ungleichheit setzt. In dem manche die Macht und das Geld ham, und die anderen liegen im Dreck. Schau dir diesen Staat an, seine Grausamkeit. Wieso vertraust du ihm? Wieso fügen wir uns? Er setzt ein System durch mit Waffengewalt, ein System das den Untergang bringt. Das die Umwelt und unsere Zukunft zerstört, und überhaupt nicht anders kann. Hör auf zu warten, dass uns jemand befreit. Es liegt an uns das Blatt zu wenden. Erhebe deine Stimme, erhebe deine Faust, erhebe dein Kopf für die Anarchie!
2.
Carpe diem 00:50
Carpe diem! Wer den Tag nicht nutzt ist wohl ein Taugenichts – lächerlich wenn ich seh’ wer sowas sagt, dann wird mir speiübel Nur weil ihr nicht wisst, wie der Tag genutzt werden kann Eben auch so, wie wir es tun! Ihr habt keine Ahnung von unsrer Kultur von unsrer Kunst unsrer Vorstellung von Zusammenleben Carpe diem!
3.
Dipsomanie 01:40
Vor mir die Flasche, trink mit Gewalt verflossene Liebe, verlier meinen Halt der Boden kommt näher, bin schwer wie Blei Kopf aufs Parkett - endlich steht die Zeit Dipsomanie!
4.
Hast du deinen Mut verloren? - Nein hab ich nicht! Bei all der ganzen Scheiße, die Tag für Tag passiert. Wie lang soll es so weiter gehen? - Nicht mehr lang! Es wird Zeit, dass was passiert… Raff dich auf! Und irgendwann mein Freund* werden wir in der Sonne liegen, frei von Herrschaft, frei von Zwang! Kapitalismus wird nur ein dunkles Kapitel sein - im Geschichtsbuch aufgeräumt! Und irgendwann mein Freund* werden wir in Frieden leben, und legen den Molli aus der Hand! Doch bis es soweit ist, werden wir niemals aufgeben. Raff dich auf - für immer Punk! Wohin mit all der Wut in dir - die schwer im Magen liegt, weil du sie unterdrücken musst - um hier zu funktionieren. Es darf so nicht mehr weiter gehen - es wird Zeit, dass heute was passiert… Raff dich auf!
5.
Gute Sitte 00:58
Worauf das hier fußt und wächst der Sockel auf dem alles steht all das soll in Trümmern liegen für die Freiheit und das Leben! Die Seiten vergilbt im Buch der Geschichte traurig und wahr der Staat und die Kirche Tücher jetzt hochziehn raus auf die Straße reiben Salz in die Wunden Übeltäter* entlarven Das Gerüst zu brechen wird zu Pflicht und guter Sitte!
6.
Wir liegen im Grab noch bevor unser Leben eigentlich begonnen hat Wer kümmert sich um mich während mensch meine Meinung exekutiert Was tu ich hier noch während mein Blut von ihren Händen tropft Wann ist es so weit Wir warten doch nur auf unser nasses Kalt Kein Gott Keine Erlösung Keine Repräsentation Nur Investition Die nächste Ausbeutung Der nächste Mord Kalte Geister an diesem kalten Ort
7.
Vert et noir 03:41
A world full of cruelness, a world full of hate, destruction is all I can see. Please… Keep it alive! Please… Don’t let it die! La forêt qui meure et la terre qui pleure, l’humanité est atroce. Allez… Il y a encore de l’espoir! Allez… Un drapeau vert et noir! There’s blood on our hands and we won’t stand a chance, civilization’s a mess. Please… Keep it alive! Please… Don’t let it die! On veut pas y croire et on veut pas le voir, plus facile c’est de fermer les yeux. Allez… Il y a encore de l’espoir! Allez… Un drapeau vert et noir! All earth's sorrow lies in me. No tomorrow for life that’s come to be. On peut encore y croire – un drapeau vert et noir! Il y a encore de l’espoir – un drapeau vert et noir. A world full of cruelness, a world full of hate...
8.
Hybris 04:22
Wir wissen um die Zeichen, wir riechen unsre Angst! Und trotz alledem wird weiter froh getanzt! Die Würfel sind geworfen, bald werden sie fallen. Es wird passieren, nicht mehr lang, dann bricht hier der Damm! Gewalten treffen aufeinander, Gras wächst hier wohl nimmermehr. Kein Leben mehr nur Dunkelheit, kein Segen welchem wir geweiht. Schon lange war bekannt, auf welche Wand wir zugerannt. Der Mensch als Hybris seiner selbst, das Ungetier, das Ungetier auf dieser Welt! Nicht mehr lang, dann bricht alles hier zusammen! Berge in Täler – Meere über Land Wir handelten frei – frei von Verstand!
9.
Gewalt 01:26
Ein goldener Käfig im Lügenmeer Freiheit die wie Asche schmeckt – Gewalt! Knarren – Schlagstock – Uniform – Bullenschweine – Pfefferspray – Kabelbinder – Staatsgewalt – Gewalt! Grenzen – Staaten – Überwachung – Abschiebung – Verfassungsschutz – Waffenexport – Ankerzentren – Gewalt! Lohnarbeit – Kapitalismus – Konsum- oder Arbeitszwang – Wirtschaftswachstum – Geld und Macht – Gewalt! Die Verschwendung der Ressourcen – Klimawandel – Tagebau – Abholzung und Artensterben – Gewalt! Ein goldener Käfig im Lügenmeer Freiheit die wie Asche schmeckt – Gewalt! Schwulenhass – Transphobie – Rollenbilder – Sexismus – Missbrauch – Vergewaltigung – Gewalt! Leitkultur – Gesellschaftsausschluss – Unterdrückung – Tradition – Religion – Patriarchat – Gewalt! Kastration – Verstümmelung – Bolzenschuss – Massentötung – Leichenschau im Supermarkt – Gewalt! Besorgte Bürger – Neonazis – Vaterland und Rassenkrieg – weiße Überlegenheit – Gewalt! Ein goldener Käfig im Lügenmeer Freiheit die wie Asche schmeckt – Gewalt!
10.
Grauen 00:38
Jeden Tag aufs neue werden viel zu viele umgebracht und es müsste nicht so sein, das Leiden es ist menschgemacht. Unendliches Grauen! Unendliches Grauen! Unendliches Grauen! Unendliches Grauen! Ihr Ausweg ist nur der Tod! Eingesperrt, zusammengepfercht ersticken sie in ihrer Scheiße Viel zu viele Tiere müssen täglich für den Menschen leiden Medizin dagegen nennt sich Brecheisen und Bolzenschneider Ich will nicht länger zusehn, ich will das Tier vom Mensch befreien! Ihr Ausweg ist nur der Tod! Ihr Ausweg – nur der Tod! Ihr Ausweg war nur der Tod!
11.
Totentuch 01:45
Und ich schneide mir die Arme auf praktizier den Aderlass alles in der Hoffnung dass sich alles besser anfühln kann die Risse in der Lippe, die heilen nicht mehr zu ohne Kraft und ausgetrocknet über mich das Totentuch Ich find mich wieder mit dem Kopf in der Schlinge Ich find mich wieder mit dem Kopf in der Schlinge Wann ist dieses Leben vorbei Ich sehe sie kommen, die Zeichen der Zeit Und sie schlagen mir die Fresse ein meine Zähne auf dem Boden das Gesicht von diesem Land es zeigt sich hart und ungehobelt das warme rot von heute auf dem kalten Grau von damals das warme rot von heute auf dem kalten Grau von damals. Ich find mich wieder mit dem Kopf in der Schlinge Ich find mich wieder mit dem Kopf in der Schlinge Wann ist dieses Leben vorbei Ich sehe sie kommen, die Zeichen der Zeit
12.
Arbeit 03:11
Arbeit, Arbeit, Arbeit! Arbeit, Arbeit, Arbeit! Arbeit, Arbeit, Arbeit Ich kann nicht mehr Arbeit, Arbeit, Arbeit Ich will nicht mehr Jeden Tag nur Leistung Ich kann nicht mehr Jeden Tag nur Leistung Ich kann nicht mehr
13.
Grindo grande vómito granado Grindo grande vómito granado Grindo grande vómito granado Grindo grande vómito granado Grindo vómito
14.
Kollaps 07:36
Hunderte Jahre Zerstörung und Tod die Ausbeutung der Erde bis zum Zusammenbruch Lebewesen als Ware deklariert. Endloses Leid für den Profit, alles Leben wird vernichtet. Kapitalismus ist euer Gebot! Strotzend vor Ignoranz und Selbstverliebtheit jeden Hinweis ignoriert blinder Wahn im Tunnelblick reißt alle mit in den Abgrund doch eure Finger zeigen auf die die darunter am meisten leiden! Wälder brennen, der Rauch steigt auf verzweifelte Schreie der Tiere die versuchen davor zu fliehen doch es gibt kein Entkommen die Erde schwarz, der Himmel feuerrot alles wird nur zu Asche Verzweiflung! Der Schmerz - so stark der Tod - meine Sehnsucht! Betäubende Ohnmacht und Trauer die mich auffrisst Kollaps, Kollaps. alles stirbt! Die Menschheit ist zugrunde der Nebel lichtet sich Sonnenstrahlen erscheinen das erste Grün durchbricht die Flüsse werden klar der Wind besänftigt sich der Geruch nach Leben verbreitet sich Rascheln in der Asche Köpfe schauen raus neugierige Blicke auf der Suche nach Futter. Das Flattern der Flügel Vögel steigen auf liebliches Gezwitscher so lange nicht ertönt leise Stimmen hauchen die Sehnsucht nach Kontakt Hoffnung in den Augen es scheint überstanden die Ungewissheit nagt wie soll es weiter gehen doch eines ist klar nie wieder Herrschaft!

about

Aufgenommen in unserem Proberaum im Sommer 2019

Recorded by Leo Zimmermann
Mixed & Mastered by Willi Bücking

credits

released July 31, 2020

Cello: Tati (Vert et noir)
Gesang: Kathi (Vert et noir)
Text: Chris (Arbeit)
Gitarre: Pipo (Arbeit)
Gesang: Leo Zimmermann (Arbeit)
Gesang: Marco vómito (Grindo vómito)

license

all rights reserved

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about

Sabot Noir Munich, Germany

Sabot Noir ist eine Punkband aus München/Dachau-Petershausen. 2015 gegründet, spielen wir seit 2017 in der heutigen Formation. Musikalisch bewegen wir uns im Hardcore-Punk, mit Elementen aus D-Beat, Deutschpunk, Grindcore und Neo-Crust.
Inhaltlich positionieren wir uns eindeutig gegen jede Form von Diskriminierung und Herrschaft.
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